Affis ABC

Affis ABC Anleitung

Das Spiel ist geeignet für Kinder ab 4 Jahre. Es ist keine Voraussetzung, aber es ist empfehlenswert, dass die Kinder die Zahlen und Buchstaben grundsätzlich beherrschen.

Es können 2 bis 8 Personen gleichzeitig spielen.

Affis ABC ist ein Ablegespiel.

Affis ABC ist ein Teil von ABC Mathe.

Zusammensetzung und Beschreibung vom Kartenset:

Basiskarten: 3 geometrische Formen (30 Dreiecke, 30 Kreise, 30 Quadrate), Zahlen (1-30), A-Z inkl. Sonderbuchstaben und Bildwörtern. Der Spieler muss immer der Form, dem Buchstaben, der Zahl oder dem Oberbegriff des Bildes (etwa Banane auf Jause) folgen. Oberbegriffe sind: Nahrungsmittel, Blumen, Tiere, Fahrzeuge und  Alltagsgegenstände.

Optionskarten (bzw. Aktionskarten): Im Affis ABC Set sind 30 Zauberkarten, 21 Aufgabe/Fragekarte, 10 Affistanz/ Pantomimekarten, 7 rote Ampeln und 7 Umdrehkarten.

Zauberkarten: Der Zauberer darf jeden fehlenden Buchstaben ersetzten. Der Spieler darf eine neue Farbe bzw. Form nach seinem Bedarf definieren.

Aufgaben / Fragen: Wenn ein Spieler die Frage richtig beantwortet oder die Aufgabe erledigt, darf er jede beliebige Karte ausspielen, rechnen oder schreiben. Er ist nicht mehr gebunden an die aktuell gültige Karte. Wenn er die Aufgabe nicht löst, muss er 3 Karten ziehen und eine Runde aussetzen.

Affitanz / Pantomime: Affi Karten haben nur die Aufgabe dem nächsten Spieler eine Anweisung zu geben, z.B. einen Affitanz zu tanzen oder Pantomime zu spielen. Das Ziel dabei ist, andere Spieler zum Lachen zu bringen. Wenn der Spieler die Aufgabe erledigt, darf er eine beliebige Karte ohne Einschränkungen ausspielen. Falls er die Aufgabe nicht macht, bekommt er weitere 3 Karten und muss die folgende Runde aussetzen.

Rote Ampel: Der nächste Spieler muss 3 Karten ziehen und 1 mal aussetzen. Der nächste Spieler kann sich mit der grünen Ampel wehren.

Umdrehen: Richtungswechsel.

Erweiterungskarten (für die Aufgabe-Fragekarte): Sind nicht Teil des Kartensets. Die Spieler gestaltet diesen Teil individuell nach den eigenen Bedürfnissen. Z.B. können frei gewählte Quizfragen zu einem bestimmten Thema verwendet oder eigene Spaßaufgaben erfunden werden z.B. singe das Lied „Bruder Jakob“ oder tanze drei mal um die Gruppe. Optionskarten widerspiegeln immer die untere gültige Karte. Hier kann jeder Spieler eine eigene Kartenzusammensetzung vornehmen, abhängig vom Ziel des Spiels. Spielregeln sind eine Empfehlung. Falls die Ermittlung eines Gewinners bei diesem Spielen nicht erwünscht ist, gilt eine freie Vereinbarung.

Tipp für Eltern: Da es den Kindern um den Spaß am Spiel geht ist es wichtig, das Spiel so amüsant und interessant wie möglich zu gestalten, und gleichzeitig immer wieder sichtbare Erfolgserlebnisse zu liefern.

Spielvorbereitung: Alle Karten werden gemischt. Jeder Spieler erhält fünf Karten, die er auf die Hand nimmt. Weitere zehn verdeckte Karten bilden seinen persönlichen Stapel. Von diesem wird die oberste Karte umgedreht. Die restlichen Karten werden als Kartenstapel verdeckt in die Mitte des Tisches gelegt. Vom Kartenstapel wird so lange abgehoben, bis eine Basiskarte erscheint. Die Basiskarte bildet den Ablegestapel. Jetzt beginnt der Spaß ohne Ende!

Spielablauf: Einfach eine Karte für die gleiche Form, den gleichen Buchstaben, das gleiche Bildwort oder die gleiche Zahl. Der Spieler muss immer der Form, dem Buchstaben, der Zahl oder dem Oberbegriff des Bildes (etwa Banane auf Jause) folgen. Oberbegriffe sind: Nahrungsmittel, Blumen, Tiere, Fahrzeuge und Alltagsgegenstände. Die Karten auf der Hand sowie die oberste Karte des persönlichen Stapels können ausgespielt werden. Wird die oberste Karte aus dem persönlichen Stapel abgelegt, darf die nächste umgedreht werden. Wenn ein Spieler keine Karte ausspielen kann, hebt er so lange vom Kartenstapel ab, bis er fortsetzen kann. Wird eine Aktionskarte (wie z.B. Stop) ausgespielt, so erfüllt der nächste Spieler die ihm gestellte Aufgabe. Für den übernächsten Spieler gilt nach wie vor die letzte ausgespielte Basiskarte.

Spielende: Jener Spieler gewinnt, der zuerst alle seine Handkarten sowie die Karten aus seinem persönlichen Stapel ausgespielt hat.